Der psychopathologische Befund
Der Befund beschreibt den aktuellen psychischen Zustand in Fachbegriffen. In der mündlichen Überprüfung wird er fast immer abgefragt, oft anhand eines Fallbeispiels.
Reihenfolge zum Merken
Erscheinung und Verhalten, Bewusstsein, Orientierung, Aufmerksamkeit und Gedächtnis, formales Denken, Befürchtungen und Zwänge, Wahn, Sinnestäuschungen, Ich-Störungen, Affektivität, Antrieb und Psychomotorik, circadiane Besonderheiten, Suizidalität, Krankheitseinsicht.
Bewusstsein
Quantitativ von leicht nach schwer: Benommenheit, Somnolenz (leicht weckbar), Sopor (nur durch starke Reize kurz weckbar), Koma. Qualitativ: Bewusstseinstrübung (z. B. Delir), Einengung (Dämmerzustand), Verschiebung (Rausch).
Formales und inhaltliches Denken
Formale Denkstörungen betreffen den Ablauf: Denkhemmung und Verlangsamung (Depression), Ideenflucht (Manie), Zerfahrenheit und Gedankenabreißen (Schizophrenie), Umständlichkeit, Vorbeireden. Der Wahn ist eine inhaltliche Denkstörung.
Probier es aus: eine echte Prüfungsfrage
Welche Abstufung der quantitativen Bewusstseinsstörung ist richtig (von leicht nach schwer)?
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28 Felder wie in der schriftlichen Prüfung. Die markierten 21 brauchst du zum Bestehen.
HPP Praxiswissen ist ein unabhängiges Lernangebot und kein Angebot einer Behörde. Stand: ICD-10-GM und geltendes deutsches Recht, November 2026.